Donnerstag, 18. August 2016

[UPDATE] Planung für Norwegen 2017

Wir haben zwar erst Mitte August 2016 aber für meinen Schottland Urlaub hatte ich auch knapp 1 Jahr vorher mit der Planung begonnen, was ich wie schon öfter erwähnt auch ganz gerne mache. Einige Dinge habe ich auch schon recherchiert, für andere Dinge wäre aber Feedback von Reisenden die selbst vor Ort waren ganz hilfreich.


Geplant sind 3 Wochen (21-22 Tage), ich werde natürlich mit dem Motorrad unterwegs sein und mindestens Schlafsack und Isomatratze dabei haben, wenn noch Platz ist dann nehme ich auch mein 2 Personen Zelt mit. Primäre Übernachtung hatte ich aber in Campinghütten vor. Wie einfach sind die denn zu finden für eine (bzw. 1-2, sollte halt bezahlbar sein) Person? Gibt es sowas auf jedem Campingplatz, oder sind da überwiegend nur größere Hütten für 4 und mehr Personen?

Als Reisezeit habe ich mir den Juni ausgesucht, so dass die letzten Tage sich mit den Sommerferien in Norwegen überschneiden. In Deutschland haben dann die meisten Bundesländer noch keine Sommerferien was hoffentlich Stress bei der Heimreise verhindert. Ich könnte mir auch vorstellen Mitte Mai schon zu fahren, aber bin mir da nicht sicher wie kalt es da noch sein kann. Am Nationalfeiertag (17. Mai) in Oslo zu sein wäre sicher auch eine schöne Erfahrung.

Ich komme aus Rheinland-Pfalz, also ziemlich weit im Süden was bedeutet bis nach Oslo sind es schon knapp 1500 km, was wohl mindestens 2 Tage auf der Autobahn kostet. Darauf habe ich ehrlich gesagt nicht so wirklich Lust, das gleiche gilt ja dann auch für die Rückfahrt, wenn da jemand eine Alternative für die An-/Abreise kennt, Zug, Spedition, Transport, Fähre, ... wäre ich echt dankbar über jeden Hinweis. Habe auch schon überlegt mir einen Transporter zu mieten und wenigstens damit bis Hamburg/Kiel zu fahren.

Was sind denn POIs die man unbedingt gesehen haben muss? Ich plane auch die Wanderschuhe einzupacken, 2-4h wandern sollten also auch mal drin sein wenn es sich lohnt. Es muss nicht alles direkt mit dem Motorrad erreichbar sein. Auch zu leichten bis mittleren Offroad Strecken würde ich nicht nein sagen. Aktuell steht auf meiner Liste Lysevegen, Hoddevik, Trollstigen, Rampestreken, Besseggen, Mo I Rana, Lofoten und Vesteralen. Aber ich stehe auch noch ganz am Anfang... das sind hauptsächlich die Punkte weshalb ich überhaupt die Reise nach Norwegen plane.
Nordkap wäre auch ganz nett, einfach um mal dagewesen zu sein, aber ist jetzt kein Muss, liegt ja alleine von den Lofoten nochmal knapp 1000 km entfernt. Würde auch gerne an einer "Walsafari" teilnehmen, aber da muss ich mal schauen wie da im Mai/Juni die Chancen stehen auch wirklich Wale zu sehen.

Ab Trondheim Richtung Nordosten werde ich laut ersten Planungen wohl die meisten Kilometer auf der E6 fahren, bekommt man da auch etwas fürs Auge geboten oder sollte ich die E6 meiden wo es nur geht weil es stur und monoton geradeaus geht?
Gleichzeitig ist die Rückreise auch noch nicht so recht geplant. Zuerst wollte ich über Finnland und das Baltikum zurück, aber das wären dann 10tkm in 3 Wochen, vielleicht doch etwas engagiert. Wenn ich jetzt aber die E6 Richtung Lofoten nehme, würde ich ungern auch die E6 wieder zurück fahren, daher die Überlegung ein Teil der Rückfahrt durch Schweden. Vielleicht bis Ostersund und dann zurück nach Norwegen über Lillehammer nach Oslo. Aber mit Schweden habe ich mich noch null befasst, lohnen sich denn die Provinzen Jämtlands län und Västerbottens län für eine Durchreise oder doch besser wieder über die E6 zurück durch Norwegen?

Gibt es irgendwelche Dinge zu beachten an die man vielleicht nicht denkt? Als Einreisedokumente sollte dank EU ja nur der Personalausweis nötig sein. Funktionieren Maestro Karten zuverlässig, oder sollte ich doch lieber auf meine VISA setzen? Der ADAC arbeitet dort mit 2 Partnerclubs zusammen, im Falle eines Zwischenfalls sollte das also auch problemlos von statten gehen.

Freue mich über jeden Input!


[UPDATE]
Schon mal Danke für alle Hinweise, Tipps, Empfehlungen die bisher reingekommen sind. Habe gestern angefangen mal ganz grob die Route zu planen um zu sehen was möglich ist, welche Kosten auf mich zukommen usw. Habe dabei recht schnell festgestellt, dass für den Rahmen den ich mir gesteckt habe alles nördlich von Trondheim einfach nicht möglich ist ohne das es in Stress ausartet und das will ich einfach nicht. Daher beschränkt sich der Urlaub im nächsten Jahr auf den südwestlichen Teil Norwegens.


Kommentare:

  1. weiter so - vs beim Entdecken....und immer schön Bilder machen ;-) nicht vergessen.

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  2. Servus,

    wir waren 2016 in Norwegen und haben uns den "Stress" gegeben in 23 Tagen Bis zum Nordkapp und auf die Lofoten zu fahren. Naja Stress war es nicht wirklich. Wir hatten aber auch nicht die Zeit dass wir einfach mal 2 Tage auf den Lofoten drangehängt haben. Wir wollten es so und wir fanden es auch hinterher gut so. Wir werden definitiv wieder nach Norwegen fahren, dann gezielter in eine bestimmte Gegend. Aber für den ersten Überblick und einen Eindruck vom Land war der Rundumschlag gut. Wir haben das ganze auch mit GPX Tracks und Bildern hinterlegt auf unserem Blog (www.luckyloser.info) dokumentiert falls du mal Lust hast durchzuschmökern. 2017 gehts für uns in die Pyrenäen und nach Sardinien.
    Dir viel Spass in Norwegen!!!

    Gruß Tobi

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